Rheingärten

Nach vielen Jahrzehnten findet die Stadt Neuenburg am Rhein wieder an den Rhein zurück und erhält durch den Parkteil der Rheingärten Zugang zum Fluss.

Der größere der beiden Parkteile wurde während der Landesgartenschau wieder lebendig, so fanden an drei Bühnenstandorten zahlreiche der über 2000 Veranstaltungen statt. Ebenfalls präsentierten sich viele Aussteller auf den Rheingärten, die Besucher*innen konnten ebenfalls den Wechselflor bestaunen.
Doch auch nach der Landesgartenschau bleibt in den Rheingärten einiges erhalten, was den Bürger*innen der Region zur Verfügung steht.
Großer Teil des dort entstandenen Naherholungsgebiets ist die 650 m lange Rheinterasse, welche mit verschiedenen Beeten und Schattenplätzen versehen ist. Besucher*innen können hier den Rheininselgarten, welcher mit Naturmaterialien der Oberrheingegend geschaffen wurde, besuchen und erkunden. Zudem bleibt der Zähringergarten, welcher schöne Stauden zeigt und durch eine Audiosäule Einblick in die Geschichte der Zähringerstädte gibt, erhalten.
Ein weiteres Highlight ist der neu entstandene Landkreis-Spielplatz, welcher sich an regionalen Aspekten aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald orientiert.
Im Rahmen der Baumaßnahmen der Landesgartenschau wurde ebenfalls das Integrierte Rheinprogramm (IRP) in Neuenburg am Rhein umgesetzt. Beim IRP handelt es sich um ein umfangreiches nationales Hochwasservorsorgeprogramm, welches durch frühzeitige, geplante Flutung Hochwasser in niederen Gefielden des Rheins vermeiden soll. Die hier entstandenen Uferbereiche, die sogenannten Rheinauen, dienen dazu als Rückhaltebecken. In den Rheinauen findet sich ebenfalls das Amphitheater, welches der Stadt Neuenburg am Rhein zukünfitg auch weiterhin als Veranstaltungsort dient.
Am Ufer des Rheines wurde der Rheinstrand ausgebaut und kann nun als Rückzugsort direkt am Rhein besucht werden. An heißen Sommertagen können Besucher*innen zudem Schatten im angrenzenden Rheinwald finden.
Ein großes Thema der Landesgartenschau ist der Natur- und Artenschutz, welcher sich in verschiedenen Bereichen der Rheingärten wiederfindet. Zum einen bleiben die Streuobstwiesen, welche als Lebensräume für verschiedene Tierarten dienen, erhalten, sowie verschiedene Installationen, die über den Natur- und Artenschutz informieren.
Hier noch etwas zur Kampfmittelbeseitigung.